Weihnachten ohne „Christbaum“? Nein, das wäre wohl kein richtiges Weihnachten – für mich zumindest. Doch woher stammt dieser Brauch eigentlich? Eine interessante Frage, welcher ich nachgegangen bin:
Bereits in früheren Kulturen gab es ähnliche Bräuche. Aufgrund dessen ist ein eindeutiger Ausgangsort des Christbaumbrauches ohne weiteres auch nicht einfach auszumachen. So verzierten beispielsweise bereits die Römer zum Jahreswechsel ihre Wohngebäude mit Lorbeer. Abgesehen davon, wird jedoch Deutschland als Ursprungsgebiet des Weihnachtsbaumes, je nach Region Tannenbaum oder Christbaum genannt, bezeichnet. Genauer gesagt, Elsass. In dieser Gegend begann man nämlich bereits im 16. Jahrhundert mit dem Aufstellen von Bäumen, welche bunt verziert und beleuchtet wurden. Der Grund dafür? Mit der Verzierung des eigenen Heimes mit grünen Bäumen glaubte man, neues Leben, Gesundheit, Kraft und Energie ins Haus zu holen.
Doch wie kam der Weihnachtsbaum in die große weite Welt hinaus? Seinen internationalen Durchbruch schaffte der Brauch im 19. Jahrhundert, als Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha die Königin von Großbritannien und Irland, seine Cousine Victoria, heiratete. So gelangte der Brauch nach London und von dort in die gesamte Welt.




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