4.000 Meter Höhe, 1 Minute freier Fall, Adrenalin pur – so habe ich meinen ersten Fallschirmsprung erlebt. Und freilich: überlebt.
Dass alles glimpflich und reibungslos verlief, dafür sorgten die erfahrenen Lehrer der Fallschirmspringer-Schule „Skydive“ Verona. In meinem konkreten Fall: Matteo. Für die Statistiker: Der Sprung mit mir an ihn geschnallt war sein etwas über 9.000er. Ein erfahrener Mann mit grau meliertem Bart, dessen jahrelange Erfahrung mich ruhig und weitgehend gelassen in den Flieger steigen ließ. Oben, in rund 4 Kilometern Höhe, ging dann alles ganz schnell. Schwupp, und schon zog es uns aus der Maschine raus. Zeit zum Nachdenken gab es nicht. Zum Glück. Was folgte waren rund 60 Sekunden im freien Fall – zum Leidwesen meiner Backenmuskeln. Dann das Reißen der Leine, der Fallschirm fuhr aus und zog uns wieder ein Stück weit nach oben. Diesmal mussten die Oberschenkel dran glauben, doch der gigantische Ausblick zum Gardasee machte die kurzzeitigen Schmerzen rasch vergessen. Nach rund 20 Minuten war dann alles vorbei. Die Landung? Ausbaufähig :)
Ob ich mich noch einmal in die Lüfte wage? Vorerst mal nicht, aber verlockend wäre es allemal, zu faszinierend war dieser wahrlich atemberaubende Sturz ins Leere.
Infos: www.paracadutismoverona.it




Hallo Carmen, wenn ich mir Bild 1 und Bild 3 so anschaue (von links nach rechts) dann hat sich Dein Gesichtsausdruck leicht geändert ;)
Kommentiert von: Reinhold Sieder | 30. Juli 09 um 08:45 Uhr
Ja:) , wie man bei Bild 2 erkennt habe ich ein gratis Lifting in 4.000 Metern Höhe erhalten – wusste gar nicht, dass ich so viele Gesichtsmuskeln habe, welche auch schmerzen können:)
Kommentiert von: Carmen | 30. Juli 09 um 10:41 Uhr