Ob auf der „Wiesen“, an Kirchtagen oder anderen Volksfesten: Die letzten Jahre haben’s gezeigt: Das Dirndl erfreut sich wieder größerer Beliebtheit – und dies nicht etwa nur zu „Oktoberfest-Zeiten“…
Eine lange Tradition: Einst Dienstbotentracht, setzte sich das Dirndl in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der städtischen Oberschicht als modernes Kleid durch. Deshalb ist es auch nicht richtig, heute das Dirndl als Tracht zu bezeichnen, schließlich weist es – im Unterschied zu einem klassischen Trachtenkleid – keinerlei eindeutige regionale Bezüge auf. Jahre und Jahrzehnte später nahm seine Verbreitung jedoch immer weiter ab; bis jüngst wieder so etwas wie ein „Dirndl-Boom“ auszumachen ist – wenn ich das so salopp mal sagen darf.
Dass daran nichts auszusetzen ist, davon zeugt dieses Bild, entstanden am diesjährigen „Kirschta“ in Dietenheim bei Bruneck. Die Mädels schauen doch allesamt gut aus, in ihren Dirndln, nicht?
