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Der Noriker gehört zu den ältesten Pferderassen Europas. Stolz und beinahe etwas angsteinflößend, wirken die wunderschönen Tiere im ersten Moment. Dass sie aber weit mehr sind, also schlichte Kraftprotze, das bewiesen Ross und Reiter am vergangenen Wochenende beim mittlerweile 4. Südtiroler Fuhrmannstag in Niederrasen. Ich war heuer zum ersten Mal als Zuschauer mit dabei als es für die muskelbepackten Kaltblüter und deren Besitzer hieß, einen mit Hindernissen gespickten Parcours zu überwinden oder beim Kraftziehen das Publikum ins Staunen zu versetzen.
Am Donnerstag befinden sich wieder meine Kollegen und ich für 1 - 2 Tage in Rein in Taufers im Tauferer Ahrntal. Wie jedes Jahr werden wir, wenn es das Wetter zulässt, eine Wanderung zur Kasseler Hütte unternehmen. Dann zurück im Tal gibt es die Geburtstagsfeier eines Kollegen in einem alten Bauernhäuschen.
Bei einer seiner letzten Reden, vor versammeltem Publikum und der Presse, bekam der Schweizer Bundesrat Hans-Rudolf Merz eine Lachattacke. Die Schachtelsätze, die er vortragen sollte, waren dem Politiker einfach zu viel. Der Höhepunkt seiner Rede war das Wort "Bündnerfleisch", das er unter Lachtränen in den Augen, vom Zettel ablas. Er versuchte immer wieder die Fassung zu erlangen, doch die Lachattacke holte ihn immer wieder ein.
Da will noch mal einer sagen, Politik sei nicht lustig :)
Auch ich verband den Namen Eisacktal bis vor einiger Zeit mit Durchzugsstrecke oder Autobahn... bis ich mich, bedingt durch meine Arbeit, von der Autobahn heruntertraute und auch mal nach links und rechts schaute. Die Überraschung war einmalig, gibt es doch wahrlich malerische Orte, hochgelegene Dörfer und Weiler mit einmaligen, herrlichen Aussichten und vielen Einblicken in unberührte Natur.
Vor einige Wochen bin ich zufällig auf dieses Video gestoßen, eine Werbung für Tipp Ex bei der die Zuschauer interaktiv mitentscheiden können, ob der Bär erschossen wird oder nicht. Aber ich will hier nicht zu viel verraten, probiert es einfach selbst.
Noch ein kleiner Tipp am Rande, welche Begriffe man im Feld oberhalb des Videos eingeben kann: eats, loves, dance, dream,..(mehr auf www.we-like-tippex.com)
Wenn der Herbst ins Land einzieht, dann färbt sich die Landschaft. Unsere Blumenbeete und Terrassen schmücken leuchtende Sonnenblumen, Dahlien und auch die herrlich orangefarbene Lampionblume, botanisch Physalis alkekengi. Dieses japanische Nachtschattengewächs gedeiht besonders im Halbschatten und fühlt sich in kalkhaltigen Böden am wohlsten. Zwischen Mai und Juli erscheinen an der krautigen Pflanze kleine weiße Blüten, aus denen sich grüne Lampions formen.
Gegen Ende des Sommers tünchen sich die vielen Laternen dieses winterharten Gewächses in ein kräftiges Orange. Nicht zu verwechseln ist die Physalis alkekengi mit der essbaren Kapstachelbeere Physalis peruviana, die der Lampionblume sehr ähnlich ist.
Die Lampionblume ist eine Augenweide als Zierpflanze und wird hauptsächlich für Herbstdekorationen, neben Kürbissen, Kastanien und Nüssen verwendet.
Herbst ist Kastanienzeit - aber nicht nur! Herbst ist auch Kürbiszeit. So dreht sich in Lana am kommenden Wochenende alles um die Kürbisse – bei den Kürbistagen. Herrlich mundet im Herbst auch eine Kürbissuppe. Und dazu hier gleich das Rezept für etwa 4 Personen:
Etwa 200 g geputzten Speisekürbis weich kochen. Etwas Lauch und 3-4 Karotten in Würfel schneiden und in Butter dünsten. Den Kürbis dazugeben und mitdünsten. Mit etwa 30 g Mehl bestäuben und 1 l Wasser mit etwas Suppenwürfel aufgießen und weiter kochen lassen, bis das ganze Gemüse schön weich ist. Danach die ganze Suppe mit dem Mixer fein pürieren und mit etwas Salz, Pfeffer und Knoblauch abschmecken.
Vor dem Servieren etwa 50 ml Sahne in die Suppe einrühren und dann die Suppe noch mit Croutons garnieren. Schmeckt ausgezeichnet.
Was haben eine Jahrhunderte alte Burg, Tourismus und Social Media gemeinsam? Genau! Im Mix sind sie der Grund, warum vom 11. bis 12. September bereits zum dritten Mal über hundert Profis und Newbies im Bereich E-Tourismus und Neue Medien nach Kaprun gepilgert sind – zum Castlecamp 2010.
Auch SiMedia war heuer mit dabei – zum ersten Mal. Was für uns bedeutete: neue Gesichter, neues Umfeld… Doch wenn wir auf das vergangene Wochenende zurückblicken, dann ist uns weit mehr in Erinnerung geblieben, als das anfängliche Gefühl „neu“ zu sein, in einer überaus sympathischen Gesellschaft, die sich, wie es Uwe Frers in der abschließenden Feedback-Runde so schön beschrieb, in Kaprun zum alljährlichen „Familientreff“ zusammenfindet. Erkenntnisreiche Gesprächsrunden, wie etwa die Session mit Michael Vesely und Jörg Liemandt unter dem Titel „Ich brauch kein Branding, ich brauch Fans“ über Irrtümer und konkrete Erfahrungen eines „Beisl 2.0 Gastronoms“, dazu spannende Persönlichkeiten, wie Peter Eich, der „Seriengründung im touristischen Umfeld“, sowie die Lehren aus einer geselligen Whiskey-Verkostung in urig-schönem Burgambiente – dies und noch viel, viel mehr nehmen wir mit nach Südtirol.
Ein bunter Strauß voller Eindrücke und Erfahrungen, die wir in erster Linie dem Organisationsteam rund um Rainer Edlinger zu verdanken haben. Erfahrungen, die auf andere Weise nur schwerlich machbar wären. Was mitunter auch der Grund war, warum das BarCamp vor zwei Jahren erstmals über die Bühne ging. Rainer Edlinger: „Ich bin ein geschädigter Kongressteilnehmer […] und seit längerem auf der Suche nach Gehaltvollerem.“ Genau das haben wir in Kaprun gefunden. Deshalb sagen wir im Namen des gesamten SiMedia-Teams danke! Und freuen uns jetzt schon auf den 10. und 11. September 2011, wenn es wieder heißt: Ab nach Kaprun, zum Castlecamp!
PS: Das musikalische Highlight beim gemeinsamen Abendessen im Dorfkurg war der Auftritt von „The Russian Ice Divers“ - alle Bandmitglieder sind auch Teilnehmer des BarCamps. Hier ein Video vom heißen Auftritt der Vollblut-Rock'n'Roller :-)