„Für Eile fehlt mir die Zeit“ – ein Buch von Horst Evers (*1967) das einem zum Lachen bringt.
Eine Kurzgeschichte reiht sich an die nächste – überspitzte Alltagsgeschichten – voller Humor geschrieben.
So beschreibt Evers zum Beispiel den Prototyp eines modernen Zugreisenden, der telefoniert und gleichzeitig seine Mails checkt, etwas isst und die Tageszeitungen durchblättert. Evers meint dazu „Für das, was dieser Mann allein während des Einsteigens in einen Zug macht, brauche ich ungefähr anderthalb Wochen“. Oder er rechnet die Zeit mal ganz anders: „Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht, verlängert zwar seine Lebenserwartung im Schnitt um circa zwei Jahre, verbraucht aber insgesamt vier Jahre seines Lebens nur fürs Laufen“.
Zum Lachen auch seine Kritik an Google, denn „Google tut nur immer so schlau“ meint Evers. Auf die Frage nämlich „Was wäre passiert, wenn Kolumbus den Seeweg nach Indien gegoogelt hätte?“ hat die Suchmaschine keine Antwort gehabt und „stattdessen auf Google verwiesen“. Und als er zum ersten Mal seinen Namen googelte, schlug ihm die Suchmaschine „worst ever?“ vor…
Unbedingt zum Weiterempfehlen – dieses Buch.






