Vorausgeschickt, dass ich absolut KEIN Schnapstrinker bin, hat sich die Idee der Umsetzung heuer Anfang Jänner herauskristallisiert, als ich mit einigen Freunden eine gemütliche Winterwanderung zur Lärchenhütte in Sexten unternommen habe.
Nachdem wir uns in der urigen und gemütlichen Hütte gestärkt hatten und kurz vor dem Aufbruch zum Rückweg waren, genehmigten wir uns noch einen „Lärchila“, ein wie ich sagen muss, erstklassiger und wohlschmeckender Lärchenschnaps, welcher vom Hüttenwirt Hubert selbst angesetzt wird. Nachdem ich mich kurz mit ihm unterhalten hatte, wie er den Schnaps ansetzt, spielte ich damals schon mit dem Gedanken, das heuer zu versuchen.
Jetzt war es soweit, ich holte mir am Wochenende einige „Lärchenwipfilan“, derzeit sind die jungen Lärchentriebe noch rot und ideal zum Ansetzen. Dann natürlich noch den Schnaps = ein Südtiroler Treber, und natürlich Magenzucker (ein mit Zimt und Nelkengeschmack verfeinerter Würfelzucker) auf Südtirolerisch „Mognzucko“.
Jetzt lass ich den „Lärchila“ noch einige Wochen in der Sonne stehen und dann ist er für die Verkostung bereit. Natürlich nicht während der Arbeitszeit, das ist schon klar ;-) Wer ihn auch ansetzen möchte, gutes Gelingen!!