Die „Blauen Türme“, wie das felsige Dreigestirn auch genannt wird, gehören mit zu den bekanntesten Gesteinsformationen der Welt. Die Hauptzinne wurde 1963 von Chris Bonington und Don Whillans erstbestiegen. Etwas weiter südlich der steilen Granitblöcke liegt ein nach einem bekannten Schwedischen Geologen benannter See.
Vielfältig erweist sich ebenso die Tier- und Pflanzenwelt, welche die unverkennbare Gebirgsgruppe umgibt. Neben bunt blühenden Orchideen, duftenden Zypressen und hohen Lenga-Bäumen prägen der weiß-gefleckte Darwin-Nandu, ein Laufvogel, der zur Familie der Nandus gehört, oder etwa auch das mit Zehen anstelle von Hufen ausgestattete Guanako das märchenhaft anmutende Landschaftsbild. Und wer etwas Glück hat, der kann selbst riesige Kondore mit einer Spannweite von über drei Metern beobachten, wie sie hoch am Himmelszelt ihre Kreise ziehen und nach Beute Ausschau halten.
Übrigens: Der gleichnamige Nationalpark, dessen Wahrzeichen die markanten Felsspitzen sind, wurde 1978 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.
Na, kurz ins Zweifeln geraten? Von welchen „Drei Zinnen“ ist denn nun hier die Rede? Alles erfunden oder gibt es sie tatsächlich, die Geschwister-Türme „unserer“ altbekannten Drei Zinnen ?
Foto: CC / Mirko Thiessen