Am Sonntag ging’s ab ins urig-schöne Ahrntal. Genauer gesagt nach Steinhaus – zum Ski fahren. Nachdem wir nämlich heuer bereits einmal am Südtiroler Skiberg schlechthin, dem Skigebiet Kronplatz,
unseren Carving-Schwung zum Besten gaben, sollte diesmal die prächtige
Ahrntaler Natur, als Kulisse für unser sonntägliches Skiabenteuer am
Klausberg herhalten. Und: Wir wurden nicht enttäuscht…
Denn, was will man mehr: Schneegarantie bis Ostern, an welcher wir angesichts der gewaltigen Schneemassen niemals hätten zweifeln können; ein Panorama, welches Besuchern den Blick auf zig Dreitausender bietet; meterhohe, im Rahmen der Klausberg Ice Games ins Eis geschlagene Skulpturen, welche nicht bloß Kinderaugen zum Strahlen bringen; hervorragend präparierte Pisten, die selbst um 15 Uhr noch echtes Fahrvergnügen bieten; und der Land auf, Land ab bekannte Glockenspieler Franz, welcher uns mit seinem original „Oxenblut““ – „mit Schwanz, freilich!“ – versorgte. Einziges Manko: Die Sonne, versteckt hinter den steilen Alpengipfeln, ließ sich kaum blicken; was beim Fahren auch nicht weiter störte, einzig beim Sitzen am Sessellift hin und wieder für eisige Momente sorgte…
Fazit: Wer auf der Suche nach einer etwas beschaulicheren Alternative zum Kronplatz ist, ohne dabei jedoch auf familienfreundliche Strukturen, Abwechslung und tolle Pistenverhältnisse verzichten zu müssen, der wird das Ahrntaler Wintersportgebiet lieben. Die
Skiarena Klausberg auf 2.510 Metern Meereshöhe ist, davon konnten wir uns überzeugen, allemal einen Besuch wert. Und eines bin ich mir sicher: Bei einem wird’s in diesem Winter wohl auch meinerseits nicht bleiben…